Sport und Tränen

Während der WM sieht man sie wieder nach fast jedem Spiel: weinende Fußballer. Einst prägten Coolness und Selbstdisziplin die Welt des Sports.
Heute scheinen „emotionale Momente“ allgegenwärtig. Christoph Ribbat beleuchtet in seinem glänzend geschriebenen Essay dramatische Heulszenen am Spielfeldrand, bei Pressekonferenzen und Dankesreden. Er schreibt über die mediale Darstellung dieser Gefühlsausbrüche und die Bedeutung weinender Sportlerinnen und Sportler für unsere um mental health kreisende Kultur.
Als Beispiele dienen Cristiano Ronaldo und Pepe, Serena Williams und Andrea Petković, die amerikanische Basketball-Megaprominenz und der nah am Wasser gebaute Roger Federer.

Christoph Ribbat, Sport und Tränen. Über Stars, Medien und „emotionale Momente“, 123 Seiten, 17,99€

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Ingeborg Bachmann — aus gegebenem Anlass

Ingeborg Bachmann — geboren vor genau 100 Jahren — ist heute eine moderne Klassikerin der deutschsprachigen Literatur und eine Schlüsselfigur im literarischen Leben der Nachkriegsjahrzehnte, deren Wirkung bis in die Gegenwart ausstrahlt.
Noch immer ist die Auseinandersetzung mit der „Krankheit unserer Zeit“ ein viel diskutiertes Thema in Literatur und Feuilleton.

Der Ingeborg-Bachmann-Preis wurde 1976 von der Stadt Klagenfurt im Gedenken an die herausragende Schriftstellerin gestiftet und feiert 50-jähriges Bestehen, während gleichzeitig der 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann begangen wird. 

Entdecken Sie Ingeborg Bachmann auch in unserem Handbuch zu Leben, Werk und Wirkung von Monika Albrecht und Dirk Göttsche. 

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Vom Gendern und seinen Grenzen

Im neuen Buch von Helmut Glück Vom Gendern und seinen Grenzen finden alle, die sich sprachwissenschaftlich fundiert mit dem Gendern auseinandersetzen möchten, Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema. Was ist das generische Maskulinum? Was sagt die Sprachtheorie zum Gendern? Kann die Sprache das Denken steuern? Was ist Genus, wie kamen die Wörter männlich, weiblich und sächlich in die Grammatik? Hat das Genderdeutsche Probleme mit der Grammatik? Woher kommen die Wörter für die Frauen, Weiber und Mütter? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das Buch und formuliert so eine Bilanz der bisherigen kontroversen Debatten – verständlich und zuweilen unterhaltsam geschrieben, dabei stets wissenschaftlich fundiert.

Zum Buch von Helmut Glück

Leben als Experiment. Susan Sontag liest Nietzsche

Am 26. Oktober 2025 trafen sich Prof. Dr. Thomas Macho und unsere Autorin Dr. Kristina Jaspers zu einem Philosophischen Abendgespräch zum Thema „Leben als Experiment. Susan Sontag liest Nietzsche“. Das Gespräch organisierte die Nietzsche-Gesellschaft e.V. und kann hier nachgehört werden:
Zur Aufzeichnung.

Das Buch zum Gespräch: Leben als Experiment

Neue Einführung in die Literaturwissenschaft

Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich legen eine leicht verständlich geschriebene Einführung in die ganze Vielfalt der Literaturwissenschaft vor. Einem Überblick über Literaturgeschichte und Gattungspoetik von der Antike bis in die Gegenwart folgen Kapitel zu aktuellen Theorien und Lektüremethoden – von formalen Analysen über psychologische, historische und postkoloniale Ansätze bis zu Digitalphilologie und empirischen Experimenten der Neuroästhetik. „Lesewerkstätten“ veranschaulichen diese Verfahren an ausgewählten Beispielen, Glossar und Bibliographie runden den Band ab.

Das Werk richtet sich an alle, die literarische und andere Texte mit fachlichem Werkzeug und mit Vergnügen lesen lernen möchten. 

Oliver Lubrich / Thomas Nehrlich: Lesen lernen. Eine literaturwissenschaftliche Einführung, 626 S., 29,99€

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Eine Kulturgeschichte der Popmusik

Die Literaturwissenschaftler und Popforscher Christoph Jürgensen und Gerhard Kaiser haben etwa 40 Autorinnen und Autoren versammelt und erzählen ihre Kulturgeschichte der Popmusik: Über einen Zeitraum von gut siebzig Jahren porträtiert das Buch die zentralen Akteure und Stile der Popgeschichte, beschreibt und interpretiert die prägenden Alben und Singles, erinnert an epochale Ereignisse und mediale Revolutionen: von Elvis über The Beatles bis Taylor Swift, von Woodstock über den Eurovision Song Contest bis zur Love Parade, von Vinyl über den Walkman bis zum Streaming, in Anekdoten und großen Linien. Erzählt wird also, was das (gewesen) ist, was wir Pop nennen: vielleicht eine der aufregendsten Kunsterfahrungen des 20. Jahrhunderts.
Es mag schon sein, dass Schreiben über Musik wie über Architektur Tanzen ist. Nevermind. Let’s dance. 

Das annähernd 700-seitige Werk mit zahlreichen Abbildungen kostet 39,99€ und ist über den Shop erhältlich.

Live-Auftritt: Auf der Leipziger Buchmesse 2026 wird das Buch am Sonntag vorgestellt! Genauere Informationen folgen.

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